Es mag sich erstaunlich anhören, aber es ist historisch verbürgt, dass die Niagarafälle dereinst in der Tat vorübergehend trockenfielen. Das Datum war der 28. März 1848. Während eines harschen Winters ar der Erie-See, der den Niagarafluss und dmait die Fälle speist, zugefroren. Ein gewaltiger Sturm, wie er über der Große Seenplatte öfters einmal auftritt, brach die Eisdecke auf. Riesige Eisschollen verstopften sodann den Ayusfluss des Niagara bei der Stadt Buffalo. Die Blockierung hielt ganze 30 Stunden lang an, bevor ein neuerliches Gewitter die Schollen wieder in Bewegung und den Fluss zum Fliessen brachte.
Keine übernatürliche Gewalt, sondern Mutter Natur selbst
Das plötzliche Trockenfallen der Fälle löste bei den Einwohnern von Niagara Falls Schock aus. Anfänglicher Neugier, bei denen viele das ausgetrocknete Flussbett des Oberlaufes erkundeten, kehrte sich schon alsbald zu Furcht. Man hatte für das Trockenfallen einfach keine Erklärung parat und so mancher vermutete daher eine übernatürliche Ursache, gar eine Strafe Gottes. Die Lokalzeitungen berichteten damals, dass die Kirchen an diesem 28. März besonders regen Zulauf hatten. (weiterlesen …)